Sie befinden sich hier: Sozialverband Deutschland e.V. > Kontakt > Presse > Pressemitteilungen > Pressemitteilung 30.06.2017


SoVD - Sozialverband Deutschland e.V. - Startseite

Pressemitteilung 30.06.2017

Berlin

Ausbau des Unterhaltsvorschusses hilft Alleinerziehenden

„Die Reform des Unterhaltsvorschusses hilft, das Armutsrisiko von Alleinerziehenden zu senken. Denn Einelternfamilien sind deutlich häufiger von Armut betroffen als Familien mit zwei Elternteilen. Ihre finanziell schwierige Lebenssituation verschärft sich erheblich, wenn der Regelunterhalt für das Kind ausbleibt. Deshalb begrüßen wir die neuen Regelungen sehr“ erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich des Inkrafttretens des Gesetzes zum 1. Juli.

Unterhaltsvorschuss bekommen Alleinerziehende, deren Ex-Partner nicht für die Kinder aufkommt. In diesen Fällen greift der Staat ein. In Zukunft länger als bisher: Die Regelung sieht vor, dass die Höchstbezugsdauer von 72 Monaten aufgehoben wird. Stattdessen gilt der Anspruch bis zum 18. Lebensjahr eines Kindes (bisher 12. Lebensjahr). Von der Leistung sind insgesamt rund 100.000 Kinder betroffen.

Darüber, wie Armut und insbesondere Altersarmut entsteht und wie sie wirksam bekämpft werden kann, informiert der Sozialverband umfassend im Rahmen einer deutschlandweiten Informationskampagne. Neben aktuellen Zahlen, Daten und Fakten hat der Verband zudem ein Konzept veröffentlicht, das konkrete Lösungswege aufzeigt.

Weitere Informationen zum Thema können Sie abrufen auf: sovd.de/arm-im-alter

V. i. S. d. P.: Benedikt Dederichs

 




>> Zum Seitenanfang