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"Wir wollen aufklären, nicht belehren"

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Auch bei verschiedenen Medien stieß die Aktion „Sie haben meinen Parkplatz! Wollen Sie auch meine Behinderung?“ auf großes Interesse. Hier wird gerade die stellvertretende SoVD-Landesvorsitzende Jutta Kühl von einem Kamerateam des Norddeutschen Fernsehens interviewt.

Immer noch belegen viele Autofahrerinnen und Autofahrer Parkplätze, die mit dem bekannten Rollstuhlsymbol deutlich sichtbar für mobilitätseingeschränkte Menschen vorgesehen sind. Unter dem Motto: „Sie haben meinen Parkplatz! Wollen Sie auch meine Behinderung?“ machten die Kreis- und Ortsverbände des SoVD-Landesverbandes Schleswig-Holstein – wie in den vergangenen Jahren seit 2014 – auf das Ärgernis aufmerksam.

Erneut forderten auch viele andere Organisationen und Privatpersonen außerhalb Schleswig-Holsteins die „gelbe Karte“ bei dem SoVD-Landesverband an, um bei dieser Aktion mitzumachen. Und auf Facebook stieß die Initiative schon bei über 100.000 Menschen auf Interesse.

„Wir wollen mit unserer Aktion aufklären, nicht belehren. Wir sind nicht mit dem erhobenen Zeigefinger unterwegs, sondern wollen darauf aufmerksam machen, wie wichtig es für Menschen mit Behinderung ist, die für sie vorgesehenen Parkplätze nutzen zu können. Sie müssen auf kurzem Weg zum Arzt, zur Apotheke, zum Supermarkt oder auch ins Kino und Theater kommen, um damit am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können“, verdeutlichte die stellvertretende SoVD-Landesvorsitzende Jutta Kühl in Kiel den Hintergrund und die Intention der Aktion.

Zur Ausgabe Oktober 2017 der SoVD-Zeitung




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