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Pressemitteilung 09.07.2015

Berlin

11. Deutscher Seniorentag, Schutz des Rentenniveaus automatisieren

Präsident Adolf Bauer: „Sicherungsklausel muss mehr Schutz bieten!“

Der Sozialverband SoVD fordert einen automatisierten Schutzmechanismus für das Rentenniveau in Deutschland. Als Grund nennt der Verband die derzeitige Rechtslage. „Die gesetzlich festgelegte Niveausicherungsklausel muss verbindlich ausgestaltet werden. Bisher sieht diese Klausel lediglich wirkungsarme Maßnahmen gegen das abstürzende Rentenniveau vor. Eine konkrete Handlungspflicht besteht nicht“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Der Verbandschef schlägt eine Sicherungsklausel vor, die eine Untergrenze des Rentenniveaus von 50 Prozent gewährleistet.

„Damit das Sicherungsziel der gesetzlichen Rentenversicherung wieder Vorrang vor dem Ziel der Beitragssatzstabilität erlangt, gilt es die Niveausicherungsklausel durch einen Automatismus zu ergänzen. Damit bleiben Vertrauen und Akzeptanz in ein soziales Sicherungssystem erhalten, das sich in der Vergangenheit nachweisbar bewährt hat. Insbesondere in Krisen und Zeiten gesellschaftlicher Umwälzungen“, sagt Bauer.

Nach Berechnungen des SoVD wird die diesjährige Rentenerhöhung von jahrelangen Kaufkraftverlusten überschattet. Ursächlich sind dafür aus Sicht des Verbandes neben Nullrunden und Minianpassungen auch steigende Beitragsbelastungen in der Kranken- und Pflegeversicherung sowie Inflation.

Position:
Für eine lebensstandardsichernde gesetzliche Rente www.sovd.de/rentenniveau/
Film:
Vorschläge für ein verbessertes Rentenniveau www.youtube.com/watch?v=BdNJRMLH-xc

 

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs




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